Blieskastel Gollenstein

Bei Blieskastel im Saarland ist ein 4000 Jahre alter, aus hellen Sandstein bestehender Menhir, dieser mit seinen 6,58 Metern Höhe zum größten seiner Art in Mitteleuropa zählt, dieser Gollenstein genannt wird, und seine Namensherkunft vom lateinischen „colus“ einen Spinnrocken, vom keltischen"Gal"das soviel wie "laut singen",was auf Feierlichkeiten um den Menhir herum hinweist, oder vom Gälischen „golon“, was „aufrechter Stein“ bedeutet sich herleiten,um nur auf wenige einzugehen Als eines der ältesten Kulturdenkmäler Deutschlands und zum Wahrzeichen der Barockstadt Blieskastel geworden, findet man ihn auf dem Blieskasteler Berg.
Nach der Lage des Berges zu urteilen, bedurfte es einer gewaltigen Anstrengung, gerade weil er aus ortsfremdem Gestein besteht, um den Stein genau dort aufzurichten. Worauf sich schließen lässt, das es für die damaligen Menschen nicht nur bedeutsam sondern vielleicht auch kulturell wichtig war im Leben. Deshalb wird er mit einem prähistorischen Ahnenkult in Verbindung gebracht. Ob der Sandsteinkoloss mit dem Himmel in Verbindung stand und eine symbolische Säule zwischen Erde und Himmel darstellte oder gar zu einem Sonnenkult gehörte, das weiß man nicht.
Durch eine eingemeißelte Heiligennische für christliche Kultgegenstände wurde diesem Stein im Mittelalter eine christliche Bedeutung gegeben und avancierte ihn zu einer Wallfahrtsstätte über Jahrhunderte hinweg. Wodurch der ursprüngliche "heidnische" Sinn mit der Zeit erlosch, wie jene noch kaum sichtbaren Fragmente einer menschlichen Figur unterhalb der erwähnten Nische, diese reliefartig eingehauen eine vorgeschichtliche Götterfigur zeigen, die an Taranis erinnert, dem keltischen Gott des Himmels, des Wetters und des Donners.
Damit er nicht als Orientierung für die französische Artillerie im Zuge der Vorbereitung des Frankreich-Feldzuges 1939 hätte dienen können, und auch mehrere Bunkeranlagen des Westwalles in unmittelbarer Nähe gebaut wurden, versuchte die Deutsche Wehrmacht den Gollenstein umzulegen. Die Soldaten richteten dafür eine mit Stroh gefüllte Grube her, die jedoch zu kurz berechnet war. Beim Umlegen riss das Seil, so dass der Stein stürzte, und in vier große und einige kleine Teile zerbrach. Der Stein wurde 1951 mit Hilfe von Beton rekonstruiert und in seiner ursprünglichen Form wieder errichtet, jedoch einem Meter neben seinen ursprünglichen Platz.

Hinweis:

Unterhalb der Bilder ist eine selfmade Dokumentation über dem Gollenstein zu finden, sowie ein Link zur Rubrik "Histography Of Mystical Tales". Dort gibt es eine detailierte Beschreibung zu finden, welche diesen Ort nicht nur Historisch kulturell sondern auch mythisch erklärt.

 

http://jan-barthelemy-prusai.de.tl/-Ue-ber-den-gr.oe..ss.ten-Menhir-in-Mitteleuropa.htm
 
 
   
 

 

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